Die Gosse ist stark verschmutz. U. a. liegen darin nasser Schlamm, Blätterreste und anderer Abfall. Zunächst überzeugen sich die vier Selleristen vom erheblichen Umfang ihres dienstlichen Auftrages. Dann holt sich jeder - einer nach dem anderen - einen Besen, einen Handfeger mit Kehrblech, eine Schaufel und einen Eimer und beginnen gemächlich, aber absichtlich gekonnt sehr umständlich, mit der Säuberungsaktion. Dass sie sich dabei mit den vielen Geräten gegenseitig behindern, wird vielerorts beobachtet, ist jedoch gewollt. So fegen sie den Schmutz zu einem großen Haufen zusammen.
Zwischenzeitlich überzeugt sich Uffz ‚Fuzzi’ vom Fortschritt der Ausführung seines Befehls. Er ist offenbar zufrieden, denn er geht weiter. Dann erlauben sich die Sellerisiten eigenmächtig mehrere Raucherpausen. Im Laufe der Zeit sackt der Dreckhaufen durch sein Eigengewicht etwas in sich zusammen. Als schließlich das Ende der festgelegten Revierreinigungszeit naht, mischen die Selleristen den Dreckhaufen kräftig durch, so dass der Schmutz flüssiger und geschmeidig wird. Anstelle den Abfall in die Eimer zu füllen und wegzu-transportieren, wenden sie einen Trick an. Sie verteilen den zusammengefegten Schmutz derartig gleichmäßig und lang gestreckt in die Gossenrunde, dass er eine einheitliche dunkle dünne Schicht bildet.
Schließlich kommt Uffz ‚Fuzzi’, um die Endabnahme vor-zunehmen. Von weitem schon ruft er ärgerlich: Ja, ja, wieder die Selleristen, wohl nicht wie alle anderen nötig, den Schmutz fortzubringen, was!?“ Dann begutachtet er jedoch die Gosse und staunt anerkennend: „Donnerwetter, tatsächlich sauber. Wie haben Sie das geschafft? Ich habe Sie doch gar nicht gesehen, den Schmutz in Eimern fortzuschaffen.“ Darauf antwortet BigBenBu: „Das, Herr Unteroffizier, wird ewig unser Geheimnis bleiben!“
16:00 Uhr ist das Revierreinigen planmäßig beendet.