Meine Sekretärin Anja Groß. Sie stellte sich am 03.05.91 vor...
...und nahm ihren Job am 01.07.91 auf
Zunächst richtete ich mir...
...das Turmzimmer ein...
...und zog dann später in's EG...
...in das Büro mit offenem Kamin.
Beinahe jede Woche lud Lorenz Kesting mir Besuch ein. Manchmal waren die Leute wichtig für das Unternehmen aber oft genug lud er nur aus einer Laune heraus ein: "Komm doch mal vorbei" Die Besucher kamen aus Aschersleben, Berlin, Estrella usw. Mein Tagesablauf kam oft von meiner Planung ab.
Mein neuer...
...Dienstwagen
Mit Richard Paasch, war beim Kenngott mein Verkaufsdirektor und verfasste mein Buch über Schaum/Porenbeton in Reinschrift.
Josef Scholz unser Buchhalter. Ob eine oder 2 Millionen in seinen Berichten, dass nahm er nicht so genau.
Mit Gerd Müller beim Vertragsabschluss eines Franchising-Vertrages für das Werk in Kodersdorf. Das Vorhaben wurde 1995 realisiert.
Ein ganz...
...normaler...
...Arbeitstag
Mein Schreibtisch im "Ruhestand"
Und wieder ein Foto
Unser Syndikusanwalt Dr. Pforte
Täglich um sieben Uhr, Visite im Werk Waltrop.
Knut Beverungen, mein Technischer Assistent...
...verstarb mit leider schon im Alter von 42 Jahren.
Vor der Garage und noch kein Feierabend.
Rathaus Holzwickede
Marktplatz Castrop
Einen Beirat! Für einen Betrieb unserer Größenordnung ist ein Beirat so nötig wie ein Kropf. Lorenz Kesting verstarb am 27.02.1992 und die Gesellschafterin und ihre engen persönlichen Berater sahen trotzdem einen lohnenswerten Sinn darin, für sehr viel Geld diverse Politiker zusammenzuführen, die keine Ahnung vom Geschäft hatten, aber glaubhaft machten, dass sie auf die weitere Entwicklung des Unternehmens positiven Einfluss nehmen könnten.
Also wurde Dr. Dr. Zaunitzer beauftragt, diesen Beirat zu bilden. Da Zaunitzer wenig Interesse daran hatte, die Angelegenheit schnell zu erledigen, entwickelte sich nun ein monatliches Ritual. Die Geschäftsführung beklagte sich regelmäßig, dass es dem Herrn Dr. Dr. bislang nicht gelungen ist, auch nur einem Politiker das “Ja-Wort“ abzuringen. Im Gegenzug stand der Erfolglose an jedem Monatsende vor meinem Schreibtisch. um seinen Scheck nicht unbeträchtlicher Höhe abzuholen. Offen äußerte ich mein Missfallen ihm gegenüber, Geld für nothing auszugeben und so musste er sich damit abfinden, dass sich zwischen uns keine Freundschaft entwickeln würde. Aber so schnell gab dieser Herr nicht auf, bot er mir das DU an und versprach mir das Bundesverdienstkreuz zu besorgen. Ich lehnte dankend ab und ließ ihn mindestens dreimal kommen, um einen Scheck abzuholen.
Irgendwann tauchte Friedhelm Ost als Beirat auf und wir stellten fest, dass er 1942 ebenfalls als Nachbar (zwei Häuser weiter) in der Ringstraße in Castrop geboren wurde. Beide konnten wir uns daran erinnern, dass wir mit gemeinsamen Freunden als Kinder zusammen gespielt haben. Seine auffallend rotgoldenen Haare waren mir noch gut in Erinnerung.
Lieblingspose von Wulf Ahlers, der coole Typ, der es im Leben geschafft hat.
Heiner Graeff, Unternehmer aus Mannheim. Er handelt mit Containern und Hallen. Wir wurden Freunde.
"Gespräch" mit Jochen Lindner und "Stalin" hört mit.
Dieter, der Heinrich hat euch belauscht.
Meine Güte, was geht mir da denn durch den Kopf. "Ganz schön, mal Geburtstag zu feiern aber muss das gerade in Spanien sein und zu Hause wartet meine Arbeit."
Jochen findet sich wieder einmal super und lacht über seine eigenen Witze. Er war neben mir der zweite GF und für die Beschaffung von Aufträgen zuständig.
Ich war nie ein Kind von Traurigkeit aber das Verhältnis zwischen arbeiten und feiern stand bei mir immer in einem gesunden Verhältnis zueinander. Außerdem besaß ich so viel Anstand, dass ich für den finanziellen Aufwand meiner Feiern immer persönlich aufgekommen bin. Dementsprechend bescheidener fielen die Feten auch, da ich auch für das Geld arbeiten musste. Womit sich Wulf Ahlers das Geschenk einer derart teure Huldigung mit argentinischer Big Band "verdient" hat, kann ich beim besten Willen nicht sagen.
Jochen Lindner
Ingrid Bauckelmann und Claudia Rosenhahn
Mein 50. in Brambauer. Obwohl ich der Meinung war, dass ich eher eine bescheidenen Party gab, berichtete Lorenz Kesting meiner späteren Frau Ulrike Westhoff: "Du, der Gerstenköper, der hat aufgefahren!"
Udo Packeiser
Anja Groß
Karl-Heinz Kujawiak, Hr. Carl, Jochen Lindner
Ankunft auf dem Flugplatz Krakau
Auf zum Hotel
Nach einer Nacht im Hotel...
...geht es gleich zur Firma Mostostal.
Vorbei an den Markthallen...
...zur Hauptverwaltung
Das Werk in Kędzierzyn-Koźle.
Eine Bohrinsel wird gebaut.
Produktionsanlage
Die Geschäftsleitung
Entspannung mit Volklore...
...in Krakau
Wir kamen von Krakau und wollten in Frankfurt landen. Über dem Flugplatz tobte ein Unwetter mit einem gewaltigen Gewitter. Direkt auf der Landebahn drehte sich ein Tornado. Der polnische Pilot versuchte eine Landung, obwohl jeglicher Funkkontakt zum Tower abgerissen war. Die Maschine bäumte sich mehrmals auf und torkelte von links nach recht. Die Blitze rollten über die Tragflächen ab und aus der Klimaanlage strömte weißer Dampf in den Passagierraum. Es knarrte und knackte aus allen Fugen. Sobald wir durch den Sturm waren, zog der Pilot die Maschine hoch und versuchte einen zweiten Anflug. In der Zwischenzeit war der Blitz in die Frankfurter Radaranlage eingeschlagen und ohne Radarführung und ohne Sicht, schafften wir es aus dem Kessel herauszukommen. In Baumwipfelhöhe flogen wir im reinen Sichtflug nach Köln-Bonn. Hier war alles ruhig und mit weichen Knien stiegen wir aus dem Flieger. Noch mal gutgegangen!
Immerwieder versuchten die polnischen Unternehmer mich an das Land zu binden. Für einen Sloty bot man mir nachhaltig dieses Schloss an. Der Bau war voll funktionsfertig und hätte einer anderen Nutzung zugeführt werden können. Ich hatte damals jedoch kein Interesse mir noch zusätzlich eine weitere Aufgabe aufzubürden.
Das Hotel Sacher in Wien...
...eine Nobelherberge
Antwerpen. Ein schöneres Hotel habe ich...
...nie wieder gesehen.
Wieder einmal in...
..Polen unterwegs.
Und irgendwann war auch jede Dienstreise zu Ende.
Zum Abschluss und zur Entspannung ein wenig Klaviermusik
Wir haben auf der Budma 1993 in Posen (PL) unseren Poren/Schaumbeton in Verbindung mit Gefahrenstofflagerung vorgestellt. Zu dem Thema hat die Presse mich zu einer Rede eingeladen. Neben einigen TV-Anstalten waren etwa 20 Reporter der schreibenden Zunft im Saal.
Zu der freundlichen Atmosphäre...
...gehörte natürlich auch ein Gläschen Sekt und belegte Schnittchen
Am späten Abend hatte ich noch ein lustiges Erlebnis. Auf der Fahrt von Posen nach Opole - mit meine Dolmetscher und Freund Heinrich Rogula - wurden wir von der Polizei angehalten, weil ich innerhalb einer geschlossenen Ortschaft angehalten. Statt 50 km/h, bin ich mit 65 km/h durch die Stadt gebraust. Der Polizist mit den meisten Sternen auf der Schulter lies sich die Papiere geben und schaut mich freundlich an und fragt: "Widziałem dziś w telewizji?" Sinngemäß: "Habe ich Sie heute im Fernsehen gesehen?" Ich stimmte zu und konnte ohne Strafmandat weiterfahren. Freundliche Leute!